Qualifizierung

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Die Implementierung eines neuen oder grundlegend überarbeiteten (Innovations-)Prozesses sollte in mehreren Stufen ausgeführt werden, in denen die zukünftig Ausführenden nach und nach immer weiter informiert und eingebunden werden. Eine gleichzeitige Einbindung aller Anwender in die Entwicklung, Erprobung und erste Schritte der Umsetzung ist bei einer großen Zahl involvierter Personen nicht möglich bzw. im Allgemeinen wegen des sehr hohen Koordinationsaufwandes nicht sinnvoll. Eine Lösung für dieses Problem ist die Anwendung des Multiplikatoren-Konzepts. Hierzu werden sogenannte Key-User frühzeitig ausgewählt und eingebunden. Dabei handelt es sich um Personen, die später in tragender Rolle an der Prozessausführung beteiligt sind, bspw. als Projektleiter in Innovationsprojekten (siehe hierzu die entsprechenden Rollenbeschreibungen). Die Aufgaben der Key-User lassen sich folgendermaßen zusammenfassen:

Vor dem Hintergrund dieser Aufgaben werden die Key User einige Zeit vor den anderen Anwendern geschult. Ihre Schulung ist gegenüber späterer Projektleiterschulungen um einen zweiten Teil erweitert, in dessen Fokus der Stress-Test steht.

Nach der Schulung einzelner Key-User und Erprobung an beispielhaften Projekten sind zur Prozessimplementierung alle Betroffenen entsprechend zu qualifizieren. Das unter dem Punkt "Projektleiter" skizzierte Schulungskonzept soll diejenigen Personen auf ihre Aufgaben vorbereiten, die innerhalb des neuen Prozesses Projekte in leitender Funktion übernehmen.

Ausführliche Schulungen zum Ablauf eines neuen Prozesses sind im Rahmen seiner Einführung insbesondere für die Führungskräfte vorzusehen. Sie übernehmen zentrale Funktionen im Management der Innovationsprojekte und benötigen daher ausführliche Informationen und Anwendungskompetenz im Umgang mit Prozessbeschreibungen, Checklisten, anderen Instrumenten und IT. Doch auch allen weiteren Personen, die an der Ausführung des Prozesses beteiligt sind, sind für eine motivierte Beteiligung zentrale Informationen zum Gesamtablauf und zur Einordnung ihrer Tätigkeiten bereitzustellen. Neben den Mitgliedern des Projektteams, gilt dies auch für alle weiteren Personenkreise, die an Schnittstellen in das Geschehen eingebunden sind. Beispiele sind Mitarbeiter aus dem Vertrieb oder dem Patentwesen.

Schulungskonzepte für: