Kompetenz- und wissensorientierte Teamarbeit im Innovationsprozess

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Problemlösungsprozesse zählen zu den strategisch zentralen Prozessen in Unternehmen - dies gilt im Besonderen für Innovationsprojekte, die sich durch wachsende Komplexität auszeichnen. Diese Komplexität von Innovationsprojekten und die Vielseitigkeit der resultierenden Aufgaben führen dazu, dass eine interdisziplinäre Zusammenarbeit in der Arbeitsorganisationsform "Team" oft unerlässlich ist. Vor dem Hintergrund dieser Anforderungen gewinnt die Bedeutung von Wissen und des Wissenstransfers im Team sowie die Selbstorganisation des Handelns der Projektmitarbeiter stark an Bedeutung. Der Begriff der Kompetenz umfasst diese Fähigkeiten und Fertigkeiten zum selbstorganisierten Handeln. Die steigende Popularität dieses Begriffs im Rahmen der Auswahl und Entwicklung von Mitarbeitern verdeutlicht dessen Relevanz.

Eine zielorientierte Berücksichtigung von Fachwissen und Kompetenzen der potenziellen Teammitglieder im Rahmen der Teamzusammenstellung zu Projektbeginn ist die Voraussetzung einer erfolgreichen Projektbearbeitung. Für eine effiziente Zusammenarbeit im Team sind diese Mitarbeiter, die unterschiedliches Wissen und verschiedene fachliche, methodische, personale und soziale Kompetenzen einbringen, zu einem gemeinsamen sowie zielgerichtetem Handeln anzuleiten.

Das im Folgenden dargestellte Rahmenmodell zur Gestaltung kompetenz- und wissensorientierter Teamarbeit in Innovationsprojekten hat zum Ziel Handlungsempfehlungen zu geben für:

Diese Handlungsempfehlungen werden durch Hinweise auf methodische Umsetzungsmöglichkeiten sowie möglicher Herausforderungen und Problemfelder umsetzungsorientiert gestützt. Ein besonderer Fokus der Ausführungen liegt auf der Darstellung eines systematischen Vorgehens zur Identifikation, Kommunikation und somit Nutzung des (Erfahrungs-)Wissens der Teammitglieder zur Projektbearbeitung - auch für künftige Projekte. Eine Integration flankierender Maßnahmen zur Team- und Kompetenzentwicklung im Modell zeigt auf, das eine bewusst gestaltete Teamarbeit nicht nur zum Projekterfolg beiträgt, sondern auch als Instrument der Personalentwicklung sowie des unternehmensinternen Wissensmanagements eingesetzt werden kann.

Das Modell skizziert einen idealtypischen Verlauf und ist somit weniger als Gesamtmodell denn als ein Baukastensystem zu sehen, das für entsprechende Projektphasen unter Berücksichtigung des jeweiligen Kontexts Handlungsempfehlungen bietet. So können je nach identifizierten Handlungsbedarfen spezifische Aspekte unter Berücksichtigung der jeweiligen Projektphase für eine weitere Umsetzung ausgewählt werden. In der Praxis gibt es aufgrund spezifischer Rahmenbedingungen, wie bspw. der Verfügbarkeit einer begrenzten Zahl von Mitarbeitern, Ressourcenkonflikten mit anderen Projekten und Termindruck in der Projektvorbereitung, nicht selten Einschränkungen in der Umsetzungsmöglichkeit der aufgezeigten Themenfelder. Das Rahmenmodell identifiziert zentrale Handlungsbereiche einer erfolgreichen Teamarbeit, die je nach vorliegenden realen Bedingungen angepasst werden können.
Um geeignete Rahmenbedingungen für Teamarbeit zu schaffen ist eine Teamkultur zu etablieren, die Kooperation mit anderen als positiv und nutzenstiftend in den Köpfen jedes Einzelnen etabliert.

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